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Die Geschichte zweier Halbbrüder, die
unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine, sehr auf sich selbst
bezogen und die Kommunikation mit seiner Umwelt nur auf das absolut
Notwendige beschränkend, forscht im Bereich der asexuellen
Fortpflanzung des Menschen und bekommt den Nobelpreis dafür. Der
andere ist schon von frühester Jugend an sehr triebgesteuert und
landet nach einem tragischen Amour fou in der Nervenklinik, wo er
verhältnismäßig glücklich lebt.
In diesem Film sind alle Schauspieler vertreten, die
in Deutschland Rang und Namen haben. Und natürlich zeigen sie sich
von ihrer besten Seite. Schauspielerisch also exzellent.
Wir bekommen einige Szenen zu sehen, die im
filmischen Leben wenig alltäglich sind, wie z.B. der Tod der
Großmutter und ihre Umbettung.
Auch werden Leute, die sich über die Eso-Szene
lustig machen, immer wieder Gründe finden, sich köstlich zu
amüsieren.
Dennoch: Irgendwie hat's der Film nicht gebracht.
Weder ist der Film eine runde Geschichte, noch zeigt er eine
entscheidende Episode im Leben eines Menschen. Eine Botschaft oder
eine tiefere Erkenntnis trat auch nicht zutage. Beliebige
Ausschnitte aus beliebigen Leben. Ein Film ohne bleibende Wirkung.
Wenn man das Kino verlässt denkt man sich: "Na und?"
Eigentlich wäre das genau der Film, den man beim Bügeln gucken
möchte. Nur ist das im Kino beim besten Willen nicht drin. |