Special Effects

Anything can happen

Ein Imax-Film

Monikas Meinung:

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Viele Leute würden sich sicher scheuen, für dieses 40-Minuten-Filmchen 12 Mark zu bezahlen, aber ich finde, es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Ich hatte auch meine Bedenken, daß nach nunmehr 2 IMAX-Besuchen die Faszination nachgelassen hätte, aber die riesige Leinwand schlägt einen wohl doch immer wieder in ihren Bann. Schon die Vorschau war nicht schlecht, die Ausschnitte aus "The Living Sea" mit der Musik von Sting garniert, waren einfach toll.

Der Film "Special Effects - Anything can happen" ist ein "Making of..." der ganz besonderen Art und IMHO unbedingt sehenswert. Sofern man für SFX etwas übrig hat, das versteht sich von selbst. Wie bei dem ersten IMAX-Film, den ich gesehen habe (Destiny in Space), waren auch hier nicht durchgängig alle Bilder im IMAX-Format. Ausschnitte aus den jeweiligen Spielfilmen hatten jeweils das "normale" Kinoformat und wirkten daher auf der riesigen Leinwand etwas verloren. Der Film selbst gewährte Einblick in die Herstellung der SFX in "King Kong", "Star Wars", "ID4" und "Jumanji", wobei etwas mehr von der Vorgehensweise gezeigt wurde als in einem üblichen "The Making of...", außerdem gab es einen kurzen Ausflug in die Geschichte des Trickfilms.

Ein paar Szenen wurden für das IMAX-Format aufbereitet, darunter die Anfangsszene von "Star Wars" und die Explosion des Weißen Hauses in ID4. Das 22000 Watt-Soundsystem sorgte dabei für die richtige Geräuschkulisse, d.h. es ist Leuten mit überempfindlichem Gehör eher nicht zu empfehlen.

Insgesamt war der Eindruck durchweg positiv. In der Kürze liegt hier die Würze. Man wird 40 Minuten lang so intensiv mit visuellen Eindrücken bombardiert, wie es in keinem "normalen" Spielfilm der Fall ist, selbst nicht bei Werken, die von SF/X "leben" wie z.B. ID4. Von daher wäre einem am Ende vielleicht schwindlig, wenn ein solcher Film 90 Minuten lang wäre. Ich denke, von Zeit zu Zeit werde ich mir einen Ausflug ins IMAX gönnen, aber nicht zu oft, um noch lange den Eindruck zu haben, es sei ein besonderes Kino-Erlebnis.

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Monika Hübner

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Zuletzt geändert: 07. September 2005