Men in BlackEin Film von Barry SonnenfeldMit Tommy Lee Jones, Will Smith, Linda Fiorentino, Vincent D'OnofrioChristinas Meinung:
Signale aus dem All? Erster Kontakt? Die Außerirdischen kommen? Alles falsch! Sie sind schon längst hier! Die Erde ist ein Sammelbecken für heimatlose Aliens, eine Art Casablanca des Weltalls. Sie leben unter uns, gut getarnt und streng überwacht von den Men in Black, die aufpassen, daß sie die Bestimmungen ihres Visums auch genau einhalten. Wenn die aufmüpfigen Biester sich nicht an die Regeln halten oder enttarnt werden, kommen die Men in Black, schnappen sich die Übeltäter und löschen das Gedächtnis der unbeteiligten Zeugen. Aus dieser Idee macht Barry Sonnenfeld einen witzigen und schnellen Film. Gekonnt setzt er Special Effects ein und zieht so ziemlich alles durch den Kakao, was mit UFOs zu tun hat. Sogar vor der UFO-Landung in Roswell schreckt er nicht zurück und läßt den Bösewicht des Films auf einer Farm niedergehen und den Körper des Farmers als Tarnanzug benutzen. Stephen Spielberg, Michael Jackson und Dennis Rodman sind in Wahrheit getarnte Aliens, und auch Elvis ist nicht tot, er ist nur nach Hause geflogen. Was wir Ahnungslosen jahrelang für totalen Müll hielten und nur verschämt im Supermarkt lasen, ist tatsächlich erstklassiger Enthüllungsjournalismus. Tommy Lee Jones und Will Smith sind das perfekte Paar, tatkräftig unterstützt von Linda Fiorentino als Pathologin, die zwar nie weiß was eigentlich los ist, dafür aber am Ende den bösen Alien erschießen darf und einen neuen Traumjob findet. Es gibt nicht nur Men in Black. Glücklicherweise hat Barry Sonnenfeld der Versuchung wiederstanden, noch einmal mit der Dampfwalze über seinen Film zu fahren, um ein paar Minuten herauszuschinden. |
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Copyright 1997 Christina Gross & Monika Hübner |